888poker, PokerStars, bwin und Ladbrokes erhalten Poker-Lizenz in Schleswig-Holstein

888poker, PokerStars, Ladbrokes und bwin haben in Schleswig-Holstein eine Pokerlizenz erhalten

In Schleswig-Holstein ist seit Dezember 2012 offiziell das Online-Pokern erlaubt

Schönes Weihnachstgeschenk für Pokerfreunde: Online-Poker ist in Deutschland ab sofort legal. Zumindest in Schleswig-Holstein, und zumindest bei den Anbietern, die jetzt endlich eine Lizenz für Online-Poker erhalten haben. Unter den zwölf Anbietern, denen das Land die Lizenz für Poker- und Casinospiele im Netz erteilt hat (hier die Original-Seite des Innenministeriums), sind auch folgende Pokerräume mit eigener Poker-App:

888 Poker (über die 888 Germany Ltd., Gibraltar) -> zum Test der 888-App
PokerStars (über die REEL Germany Limited, Malta -> zum Test der PokerStars-App
Bwin (via Electraworks Kiel Ltd., Malta) -> zum Test der Bwin Android App
– und Ladbrokes (über die Ladbrokes International PLC, Gibraltar) -> zum Test der Ladbrokes-Android-App.

Außerdem wurden lizensiert:
– bet-at-home Internet Limited (Malta),
– Hillside (Gibraltar) Limited (Gibraltar) mit der Marke “bet365”,
– Polco Ltd. (Malta) mit der Marke „betfair“,
– Cashpoint Malta Limited (Malta),
– Personal Exchange International Limited (Malta) mit der Marke „mybet“,
– OnlineCasino Deutschland GmbH (Bautzen),
– Tipico Company Limited (Malta)
– Skill on Net Limited (Malta)

Wer bisher beim Pokern im Netz ein schlechtes Gefühl hatte, braucht sich mit der Lizensierung nun de facto keine Sorgen mehr zu machen. Denn selbst wenn die neue Regierung in Schleswig-Holstein den liberalen Glücksspiel-Kurs der schwarz-gelben Vorgänger-Regierung zu revidieren versucht, sind mit den neuen Lizenzen erstmal Fakten geschaffen. Die Poker-Lizenzen sind sechs Jahre gültig. Und es ist quasi ausgeschlossen, dass ein Spieler (oder Anbieter), der außerhalb von Schleswig-Holstein spielt oder für seinen Service wirbt, in Bayern, NRW oder Hessen bestraft wird. Im Gegenteil: Die EU hat bereits mehrfach durchblicken lassen, dass das Online-Poker-Verbot der 15 restlichen Bundesländer kaum haltbar ist. Mit den erteilten Lizenzen in Schleswig-Holstein gilt dies noch viel mehr. Auch der BGH zweifelte kürzlich und will im Januar entscheiden.

Die Pokerräume zeigten sich folgreichtig hocherfreut über die gute Nachricht kurz vor Weihnachten. Sven Stiel, Director bei PokerStars, kündigte an: „Wie in Dänemark und allen anderen Ländern folgen wir auch in Deutschland allen Regulierungsauflagen vollumfänglich und werden den deutschen Spielern attraktive, sichere und marktgerechte Produkte anbieten.“

Josh Miller Josh Miller

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