Online Poker Mythen – wahr oder falsch? Online Poker Myths – which one is true?

Das Team von Poker Apps startet ins Jahr 2015 mit der neuen Serie „Poker Tipps“. In loser Folge werden wir Euch hier Tipps geben, die Euer Pokerspiel verbessern, Euch mit unnützem Angeberwissen zu den ausgefallensten Pokervarienten ausstatten. Heute beginnen wir damit, ein paar weit beliebte Online Poker Mythen auf den Prüfstand zu stellen. Welche sind wahr, welche sind falsch? Lest weiter, und Ihr erfahrt mehr.

Over the years, a number of misconceptions have built up around the game of poker. Many of these misconceptions seem quite plausible, they just “feel” right, and so they get repeated and elaborated upon so many times that they virtually become axiomatic. Except that they are not true axioms; they are myths. What separates these myths from a relatively benign myth such as thinking that Elvis is still alive somewhere eating his peanut butter and banana sandwiches, is that poker myths will usually end up costing you a great deal of money at the tables. With that in mind, let’s look at some of the most predominant poker myths out there.


Im Laufe der Jahre hat sich eine ganze Reihe von Mythen und Irrtümer rund um das Online Poker Spiel gebildet. Und wie bei Mythen üblich, gilt auch hier: Es ist nur selten was dran. Viele der verbreiteten Vorstellungen erscheinen plausibel, fühlen sich richtig an – und werden immer weiter verbreitet. Was sie zwar ähnlich beliebt macht wie das Gerücht, Elvis würde immer noch irgendwo sitzen und Erdnussbutter-Brote essen, aber zugleich deutlich gefährlicher. Denn im Gegensatz zum harmlosen „Elvis lebt“ kann ein Online Poker Mythos Euch mehr oder weniger viel Geld kosten. Also schauen wir uns einige der beliebtesten Poker Mythen einmal genauer an.

Um beim Pokern zu gewinnen, muss man viel Bluffen

Keine Frage: Der Bluff ist eine Kunst und ein extreme wichtige Fähigkeit, die an den Tischen über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Aber viele Spieler, besonders die Anfänger, tendieren dazu, die Wichtigkeit des Bluffs zu überschätzen – und ihn deshalb viel zu häufig einzusetzen. Ein erfolgreicher Bluff erfordert in der Regel einige Voraussetzungen. Zum Beispiel: Das Spiel Mann gegen Mann, der richtige Gegnertyp, die richtige Situation am Tisch. Wichtig oder zumindest hilfreich ist es zudem, wenn die eigenen Aktionen in den Runden davor den Bluff unterstützen. Das heißt: Wenn Ihr in den Runden zuvor mehrfach starke Hände zeigen konntet, dann werden Eure Gegner Euch Euren Bluff tendenziell eher abkaufen. Viele Spieler machen immer wieder den Fehler, selbst dann einen Bluff zu versuchen, wenn der Gegner zum Typus gehört, der viel Called (dazu gehören die meisten Spieler auf niedrigen und sogar mittleren Limits). Und andere wiederum versuchen es bei einem Pot, der viele Optionen lässt, was erneut die Chance verringert, mit dem Bluffen durchzukommen.

Abgesehen davon sind viele Spieler der Meinung, dass sie sogar dann weiter bluffen müssen, wenn sie einmal nicht mit einem Bluff erfolgreich waren. Die „Strategie“ dahinter: wenn ich häufig bluffe und erwischt werde, dann lohnt es sich dafür umso mehr, wenn ich tatsächlich mal eine starke Hand habe die mir keiner zutraut. In den allermeisten Fällen ist genau dies aber nicht der Fall. In vielen Spielen mit niedrigen oder sogar mittleren Einsätzen werden Euch Eure Gegner auch so ausbezahlen, ohne dass Ihr vorher Euer sauer erspieltes Geld in Bluff-Werbung investiert habt. Natürlich kann das übermäßige Bluffen bei einer tollen Hand schonmal den ein oder anderen Euro extra einbringen. Aber das macht in der Regel nicht die Verluste wett, die Ihr zuvor für die beim Bluffen verlorenen Hände erlitten habt. Das erste Ziel beim Bluffen ist immer, damit den Pot zu holen. Und dafür braucht es gewisse Voraussetzungen.

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An Tischen voll mit schlechten Spielern gibt es nichts zu gewinnen

Dieser Mythos wird immer wieder von – selbsternannten – „guten“ Spielern befeuert, die an einem Tisch voller Fische fürchterliche Verluste erlitten haben. Die schlechten Spieler callen einfach alles und haben dann auch noch das Glück, beim River die eine mögliche Karte zu treffen, die Ihnen den riesigen Pot beschert. Wenn Ihr dieses Gefühl nicht selber kennt, so kennt Ihr aber ganz sicher jemanden, der genau das schonmal erlebt hat. Ob dies klagenden Spieler nun wirklich gut sind und unfassbares Pech hatten, oder ob sie ihre eigenen Fähigkeiten einfach nur überschätzen, sei dahingestellt. Wichtiger ist es uns, ein für allemal festzuhalten: Die Fische, diese schwachen Spieler die auch mit schlechten Karten mitgehen, weil sie nicht rechnen können oder ihre Neugierde nicht im Griff haben, genau diese Spieler sind es, die Euch zu einem profitablen Spiel verhelfen können.

Schon richtig, wenn an einem Tisch loose gespielt wird, dann ist die Varianz sehr groß und es kann auch schonmal für wirklich gute Spieler kurzfristig hohe Verluste geben. Aber langfristig, und darauf kommt es am Ende an, gewinnt im Poker immer der Spieler, der seine Entscheidungen entsprechend der Wahrscheinlichkeiten trifft – und nicht der Spieler,der alles aus dem Bauch heraus entscheidet.

Jetzt bin ich an der Reihe mit Gewinnen!

Bei aller statistischen Wahrscheinlichkeit ist es aber genauso falsch, nur aufgrund der vorherigen Ergebnisse zu entscheiden. Ja, am Ende geht es immer um Wahrscheinlichkeiten. Aber wie lang es bis zum Ende ist, das steht auf einer anderen Karte. Nur weil Du den ganzen Tag noch keine Pocket Aces bekommen hast, nur weil Du 20-mal hintereinander Dein Pocketpair nicht beim Flop getroffen hast, nur weil Du Deine letzten elf Flushdraws nicht getroffen hast, bedeutet das noch lange nicht, dass Du genau jetzt beim nächsten Mal an der Reihe bist. Richtig ist, dass Du irgendwann mal an der Reihe sein wirst, wenn Du so gut weiterspielst wie bisher. Aber ob das bei der nächsten Hand, beim nächsten Turnier oder erst nächste Woche der Fall ist, das kann Dir niemand sagen. Also triff Deine Entscheidungen besser nicht danach, was Deiner Meinung nach dem Gesetz der Serie als nächstes passieren sollte. Sondern betrachte jede Entscheidung isoliert für sich. So tut es der Zufall nämlich auch.

Beim Poker geht es darum, den Pot zu gewinnen

Nein, sorry, das ist falsch: Beim Poker geht es darum, Geld zu gewinnen. Eine Ausnahme mögen die Spieler sein, die nur aus Spaß spielen. Oder diejenigen, die es sich leisten können, dann und wann ein bisschen Geld zu verlieren. Für alle anderen, die Poker mit dem Ziel spielen, am Ende mehr Geld zu haben als am Anfang, gilt: Es ist schlecht, sich zu sehr darauf zu konzentrieren, einzelne Pots zu gewinnen. Wichtiger ist es, immer das Ziel zu haben, profitabel zu spielen. Ansonsten kann es nämlich passieren, dass Ihr zur „Calling-Station“ – so werden Spieler bezeichnet, die bei fast jedem Einsatz mitgehen, weil sie neugierig sind oder nicht die Chance verpassen wollen, einen Pot zu gewinnen. Diese Spieler tun sich sehr schwer damit, eine vermeintlich gute Hand wegzuwerfen – auch dann, wenn es wahrscheinlich ist, dass ein anderer Spieler eine noch bessere Hand hat. Und genau das ist es, was einen guten Spieler ausmacht. Am Wegwerfen einer guten Hand (unter den entsprechenden Voraussetzungen, versteht sich), könnt Ihr einen erfahrenen und erfolgreichen Pokerspieler erkennen.

Schwache Spieler hingegen hoffen, mit nur vier Outs am River doch noch die passende Karte zu treffen. Oder sie denken, der andere Spieler könnte ja auch bluffen. Und finden immer wieder einen Grund, einen Einsatz zu Callen. Und bei der Abrechnung am Ende sind es nicht selten diese Beträge, die in der Summe das Minus ergeben. Gute Spieler sparen sich das Geld für einen schlechten Call und geben es später für einen sinnvollen Raise aus. Das zahlt sich am Ende aus.

Online Poker kann man nur am PC oder Mac vernünftig spielen

Auch hier müssen wir wehement widersprechen. Viele Poker-Apps sind inzwischen so stabil, umfangreich und gut, dass sie in vielen Situationen eine gleichwertige Alternative zum Desktop Client sind. Die besten Apps bieten alle dieselbe Spielauswahl (inklusive Turnieren) an wie der große Bruder. Und dank Multitabling oder Fast Fold Poker kommt Ihr trotzdem auf eine sehr ordentliche Zahl von Händen pro Stunde. Langeweile gibt es beim mobile Poker längst nicht mehr. Die besten Poker Apps haben wir hier für Euch in einem übersichtlichen Ranking zusammengestellt:

Die besten Poker Apps

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To win at poker, you have to bluff a lot

No question that bluffing is a critical poker skill. But most new players tend to vastly overrate its importance, and will try to bluff at pots far too often. A successful bluff usually requires certain preconditions (heads-up action, the right type of opponent, the right table image) and works best when a player’s actions in the previous rounds support his bluff — in other words, when he has been representing a strong hand all along. Far too many players keep trying to bluff into opponents who call too much (most low-limit and even mid-limit players fall into this category), or into multiway pots (where the likelihood of a bluff succeeding will decrease very sharply).

Beyond that, many poker players are convinced that even if a bluff doesn’t work, they still must keep bluffing in order to “advertise,” so they can get paid off more on their good hands. In the vast majority of poker games, this simply isn’t true. Again, in virtually all low-limit games and even a great many mid-limit games, your call-happy opponents will pay off your good hands handsomely, without any help from a bluff-advertisement. By bluffing to advertise, you may win a few extra bets on your great hands (which don’t come around very often), but those few extra bets won’t make up for all the money you lost on those futile bluffs. The primary reason to bluff is to try and win the pot, and as stated above, you need certain circumstances for a bluff to work.

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You can’t beat super-loose games full of bad players

This one has doubtless been fueled by plethora of “good” players who have suffered horrendous losing sessions at the hands of fish who kept calling them down again and again with crappy cards — only to win again and again with improbable suck-outs. Whether those beleaguered players are truly good, or whether their own poker skill is greatly exaggerated in their own minds, is open to question. But the bottom line is: Those fish who keep calling with trash are the source of our poker profits. Yes, uber-loose poker games have variance that’s through the roof, and in turn that means even the best player can drop a huge chunk of money in these games during the short run. But you always want to play against bad opponents in any poker game, and the worse they are, the better off you’ll be in the long run.

I’m due for a win

While it’s true that statistically, things even out in the long run, that long run can be excruciatingly long indeed. Just because you haven’t been dealt pocket aces all day, just because you’ve been dealt 20 pocket pairs this session and never once flopped a set, just because you’ve missed your last 11 flush draws in a row, is no reason to believe that you are “due” to have it happen anytime soon. Sure, if you keep playing it will happen eventually, but eventually might be next hand, next session, or next week. Don’t base your poker decisions on the idea that the cards are somehow obligated to start falling your way now after beating you for so long. Cards can be very capricious little things, and they may decide to keep going against for a good long while yet.

The main goal in poker is to win pots

No, the main goal is to win money. The only people for whom this is not the case are recreational players who are simply playing for fun and can afford to lose money at the game. Focusing too much on winning pots, as opposed to winning money, creates a calling-station mentality. Players who try to win as many pots as possible find it extremely difficult to ever let go of a hand. After all, maybe they’ll hit their four-outer on the river, or maybe the other guy is bluffing and second pair really is the best hand. In the meantime, these players keep calling off their money — a little bit on this hand, a little bit more on that hand — in their eternal quest to win the most pots. And at the end of the session these players will find that those little bits of lost money have added up to a net loss for the day. Skilled players focus on winning the most money — saving an extra bet by not making a bad call here, and gaining an extra bet by making a value raise there. And for them, at the end of the session, all those little extra bits of earned money usually adds up to a net win for the day.

You need a PC or Mac to play Online Poker

This is totally wrong, too. A lot of poker apps are a good alternative to the desktop client. Many apps offer the same games in the same player pool (including tournaments). And thanks to multitabling and fast fold poker, you can also play lots of hands per hour while on your mobile. We have put the best poker apps in a list. See our ranking below to find yours.

The beste Poker Apps

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